Menschen mit Hörbeeinträchtigung

Natürlich, mit Geschichte!

Rangertour in Gebärdensprache

Inklusion bedeutet nicht nur Angebote für Rollstuhlfahrer zu schaffen, sondern für jede Art der Beeinträchtigung. "Der Nationalpark ist für alle da", das ist nicht nur eine leere Phrase, sondern ein wichtiges Ziel des Nationalpark Hunsrück-Hochwald.

Besuchen Sie die Rangertour in Gebärdensprache! Jeden ersten Mittwoch im Monat wird unsere Rangertour: "Felsentour" in Gebärdensprache angeboten. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Rangertreff Wildenburg vor dem Wildfreigehege bei Kempfeld.

Der Hexentanzplatz an der Wildenburg, die Quarzitrücken der Mörschieder Burr oder die Rosselhalden am Abhang zum Idarbach können die Ziele sein, die im östlichen Zipfel des Nationalparks angesteuert werden. Die Tour will wohl überlegt sein, dann bleibt noch Zeit und Kraft für einen Besuch im Wildfreigehege mit dem Wildkatzenzentrum oder vielleicht doch nur für einen gemütlichen Kaffee am Fuß des Burgturmes.

Bitte denken Sie an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und an ausreichend Getränke. Durchgeführt wird die Tour von speziell ausgebildeten Rangern des Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Die Dauer beträgt etwa 3,5 Stunden. Das Angebot ist kostenlos. Gruppen sollten sich bei Anne Speicher (annerose.speicher(at)nlphh.de) oder bei der Poststelle unter poststelle(at)nlphh.de (Fax: 06131 884152 999)anmelden.

FM-Anlagen für alle Rangertouren

Für schwerhörige Menschen ist es meist kompliziert einem Vortrag zu folgen. Dabei können FM-Anlagen behilflich sein. Die sogennanten Frequenz Modulierenden Anlagen übertragen das Gesagte über einen Kopfhörer direkt in das Ohr bzw. auf das Hörgerät der Zuhörer. Das System ist sowohl für Leute mit als auch ohne Hörgeräte geeignet.

Auch im Nationalpark gibt es die Möglichkeit solche FM-Anlagen zu nutzen. Auf allen Rangertouren können die Geräte zum besseren Verständnis der Ranger genutzt werden. Bis zu 10 Zuhörer können die Anlage gleichzeitig nutzen. Aus Organisationsgründen wird um vorherige Anmeldung unter poststelle(at)nlphh.de gebeten.

Sinn(e)frei - Inklusionsprojekt für Hörbeeinträchtigte und Hörende

Mitgestaltung im Nationalpark kennt keine Barriere! Bei dem Projekt Sinn(e)frei geht es um Inklusion und Zusammenführung von Hörbeeinträchtigten und Hörenden im Nationalpark Hunsrück-Hochwald.

Das Projekt startet mit einem 3 Tages-Workshop vom 25.08 bis 27.08.2017. Wir suchen Hörbeeinträchtigte/Ertaubte und hörende Menschen, die Lust haben sich alle 2 Monate zu treffen, um gemeinsam den Nationalpark kennenzulernen, Experten der Natur zu werden und selbst Angebote zum Nationalpark zu erarbeiten.

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