Natürlich, mit Geschichte!

Der Nationalpark und seine Partner

Nachfolgend die Ergebnisse der Worksshops der Nationalparkakademie vom 21.9.2015:

Gast sucht Hotel

1. Die Frage, welche Voraussetzungen (Labels, Logos, etc.) oder Kriterien sind bei den Hotels schon jetzt vorhanden, ergab folgendes Ergebnis:
- Sterne-Klassifizierung (3 Sterne S)
- ServiceQualität Deutschland
- Dehoga Umweltzertifiziert
- bett + bike
- Wanderbares Deutschland

2. Welche Leistungen erwarten die Hoteliers während der Bewerbung?
Die Teilnehmer erwarteten folgende Unterstützung bei der Bewrbung als Nationalpark-Partner:
- Die Bewerbung sollte so einfach wie möglich sein
- Regionale Produkte sollten einfließen
- Kriterien zur Identifikation
- Besonderheiten sollten die Bewerber hervorheben können
- Ein Katalog zum Ankreuzen
Es stellte sich heraus, dass ein individuelles Bewerbungsschreiben viele der Workshopteilnehmer abschrecken würde.

3. Welche Leistungen sind die Mitglieder bereit während der Mitgliedschaft zu erbringen?
Die Teilnehmer können sich vorstellen folgende Angebote/Leistungen zu erbringen:
- Leistungen wie ZNF -Touren anbieten
- an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen
- 50% Teilnahme an NLP-Akademie
- sich auf Messen mit einbringen
- Information zu Angeboten des NLP geben
- Infoecke einzurichten
Bei einem Nutzen als Partnerbetrieb des Nationalparks können sich einige Teilnehmer auch eine finanzielle Beteiligung vorstellen

4. Welche Leistungen werden vom NLP erwartet?
Vom Nationalpark erwarten die zukünftigen Partner
- Eine Betonung des Namen Hunsrück (Hochwald überflüssig)
- Attraktion und Innovation
- Gemeinsames Marketing des NLPs mit den Partnern
- eine Onlinepräsenz und Buchung auf der Homepage des NLP
- die Erlaubnis Logonutzung
Ein Wunsch war auch, dass der Nationalpark für weitere Partner der Region, z.B. Bostalsee offen sein sollte.

Der Workshop wurde begleitet von Herrn Boland und Herrn Sturm (NLP-Amt)

Gast sucht Pension/Ferienwohnung

Es waren ca. 20 Personen beim Workshop.

Von den Teilnehmern wurde zu Beginn angemerkt, dass „Gast sucht Campingplatz“ in der Auflistung fehle. Diese Segment wurde aber gleich in den Workshop aufgenommen.

1. Welche  Voraussetzungen, Labels, Logos, etc., sind bei Pension/Ferienwohnung/Campingplätzen bereits vorhanden? Das Ergebnis ergab
- kaum Zertifizierungen oder Labels vorhanden
- Campingplätze können einige Labels nachweisen
- eine Ferienwohnung hatte ein Zertifikat zur Barrierefreiheit Stufe 1

2. Welche Leistungen werden während der Bewerbung erwartet?
Auf diesen Punkt wurde bei der Diskussion gar nicht richtig eingegangen. Die Teilnehmer gingen direkt auf die folgenden Punkte 3 und 4 ein.
   
3. Welche Leistungen werden während der Mitgliedschaft von den Teilnehmern erwartet?
- Angebot regionaler Produkte beim Frühstück z.B. „SooNahe“, „Ebbes von Hei!“
- Angebot regionaler Produkte während des Aufenthaltes (auch zum Einkaufen für den Gast, als Mitbringsel für Zuhause)
- Präsentation aller NLP Partner auf einer Regional-Messe
- Bereitstellen eines „Lunch-Rucksack“ gefüllt mit regionalen Produkten für die Gäste zum Mitnehmen auf Wanderungen in den Nationalpark (Rucksack mit NLP Logo)

4. Welche Leistungen erwarten Sie durch den NLP?
Hier gab es folgende Wünsche:
- Nationalpark Newsletter erstellen und an alle Partnerbetriebe senden
- Interner Zugang der Partnerbetriebe auf die NLP Seite mit besonderen Infos, Fotos, etc.
- auf der NLP Website Link zu den Partnerbetrieben einrichten
- rotierender Stammtisch in der Region etablieren
- Getränkeschrank bestückt mit regionalen Produkten im NLP aufstellen (vgl.  Nohener Traumschleife)
- Hilfe bei der Vernetzung der NLP Partner untereinander

In diesem Zusammenhang wurden auch Wünsche genannt, auf die das Nationalparkamt keinen direkten Einfluss hat:
- Einrichtung von E-Bike Stationen bei den Partnerbetrieben
- Mobilität: Busverbindung ist stellenweise nicht vorhanden und muss verbessert werden
- Internetverbindung fehlt in manchen Orten im NLP, z.B. in Börfink. Dies sei Voraussetzung, um den Betrieb im Netz buchbar und erkennbar zu machen.

Begleitet von Fam. Müller aus Schwollen & Anne Speicher, (NLP-Amt)

Gast sucht Gastronom

Am Workshop „Gast sucht Gastronom“ nahmen 15 Teilnehmer teil.

Folgende Fragen wurden in einer regen Diskussion beantwortet:
1. Welche Voraussetzungen, Labels, Zertifikate bringen die Gastronomen mit. Welche Anforderungen und Zertifikate sehen sie als erfüllbar an und wie hoch dürfen die Anforderungen liegen?
Im Gespräch stellte sich heraus, dass die Workshopteilnehmer zur Zeit keine Labels oder Zertifikate haben.
       Sie können sich aber vorstellen folgende Kriterien zu erfüllen:
- Einsatz regionaler Marken (soweit Möglich) wie zum Beispiel „Ebbes von Hei!“ , „SooNahe“
- nachweislicher Einkauf auf Biohof in der Nähe/Nachbarschaft
- Einsatz regionaler Produkte und/oder  im regionalen Handwerk veredelter Produkte
- min. 2/3 regionale Gerichte  im Angebot zu führen
Die Teilnehmer können sich zum Teil auch vorstellen, ihren guten  Service durch  das  Zertifikat Service Qualität RLP zu belegen.  Es sollten in die Anerkennung als Partner aber auch weiche Kriterien wie Wohlfühlempfinden  und  Atmosphäre einfließen.

2. Welche Leistungen oder Unterstützung erwarten die Gastronomen  während der Bewerbung?  Wie kann  die Bewerbung vom Nationalparkamt  unterstützt/begleitet  werden?
Sie erwarten folgende Unterstützungen:
- Anforderungskatalog
- Checkliste der Anforderungen zum Abhacken
Es wurde auch die Möglichkeit einer  2stufigen Anerkennung  diskutiert.  Dies käme den Gastronomen sehr entgegen, da nach ihrer Ansicht nicht alle Maßnahmen  im vollen Umfang  direkt umgesetzt werden können.

3. Welche Leistungen bringen die Gastronomen während der Mitgliedschaft ein?
- Vernetzung der Mitglieder
- Information der Gäste/Infoecke
- Einheitliche Beschilderung/Kennzeichnung  der Partnerbetriebe

4. Welche  Leistungen erwarten  die Gastronomen als zukünftige Partner vom  Nationalpark. Welche Vorteile erwarten sie von der Partnerschaft?
- Eigenständige Partnerbroschüre/Gastgeberbroschüre
- Internetpräsentation mit Link
- Bewerbung der Partner mit Nationalpark  in überregionalen Medien

Begleitet wurde der Workshop von Hajo Böß (Gastwirt) und Guido  Lotz (NLP-Amt)