Natürlich, mit Geschichte!

Schutzgebiete in Deutschland

Es gibt eine Menge von Naturschutzgebieten. Es gibt auch eine Menge verschiedener Schutzkategorien, also wie stark hier die Regeln sind. Hier den Überblick zu behalten, ist nicht einfach. Oft hängt diese Kategorie mit den Arten zusammen, die dort bedroht sind und deshalb geschützt werden sollen. Das kann zum Beispiel eine Wiese sein, die nur durch den Menschen entstanden ist. Der Mensch muss dann weiter mähen, um dort nicht nur die Pflanzen sondern auch beispielsweise Schmetterlinge zu erhalten. Andere Naturschutzgebiete können auch speziell dem Vogelschutz dienen.

Ein Nationalpark allerdings ist dadurch gekennzeichnet, dass sich die Natur frei entwickeln kann. Dafür müssen große, zusammenhängende Flächen vorhanden sein. In Deutschland sind dafür mindestens 10.000 Hektar, also etwa 14.000 Fußballfelder nötig. Der Mensch zieht sich zurück. Die Natur darf und soll sich frei entwickeln. Es entsteht ein Stück Urwald von morgen.

Der Nationalpark im Hunsrück liegt in einem Naturpark. Das ist gut. Denn sie ergänzen sich. Auch Biosphärenreservate sind nicht weit weg, beispielsweise im Bliesgau oder im Pfälzer Wald. Den Unterschied erklären wir hier

 

   

Karte der Schutzgebiete in Deutschland
Karte der Großschutzgebiete in Deutschland