Natürlich, mit Geschichte!

Geologie

Als typische Mittelgebirgslandschaft wird der Nationalpark von Höhenzügen gebildet, die auf dem Erbeskopf mit 816 m N.N. den höchsten Punkt des Landes Rheinland-Pfalz erreichen.

Das Gestein besteht weitgehend aus Quarzit. Es ist über 380 Millionen Jahre alt und stammt aus dem Erdzeitalter des Devon. Dessen Felsrippen und Verwitterungserscheinungen, die sogenannten Rosselhalden, prägen an vielen Stellen das Bild des Nationalparks.

Die Rangertouren an der Wildenburg und am Keltenpark Otzenhausen bieten einen Einblick in die geologischen Verhältnisse.

  • Das Naturdenkmal Beilfels bei Abentheuer: verdeutlicht beeindruckend, wie sich Wald und Felsen in diesem Nationalpark abwechseln.
  • Brachte schon Julius Caesar zum Staunen: Der Keltenring bei Otzenhausen ist die am besten erhaltene keltische Siedlungsanlage in ganz Europa.
  • Der Mannfels oberhalb des Keltenparks bei Otzenhausen machte den Keltenring schwer zu erreichen. Er ist eine natürliche, steile Abbruchkante des Dollberges gegen Westen.
  • Äußerst stattliche, bis zu 120 jährige Moorbirken kommen im Nationalpark Hunsrück vor. Besitzen absoluten Seltenheitswert. Sie kommen in unseren Hangbrüchern vor. Wir stellen für sie Moore wieder her.
  • Was ist das denn, mag man sich fragen. Ein Moor, ein ganz besonders schönes. Riedbruch wird es bezeichnet. Das Beste: Die Moose leuchten hier. Faszination Natur! Hier bei uns im Nationalpark.
  • Heute: Einen der schönsten Aussichtspunkte in und über den Nationalpark bietet das Vorkastell auf 620 m Höhe. Früher: ein Ansiedlungs- und Verteidigungsplatz.
  • Wunderschöner Blick Richtung Westen. Den Wehlenstein erreicht man leicht von Rinzenberg kommend.