Natürlich, mit Geschichte!

Klima & Wetter

Ja, tatsächlich. Es gibt Unterschiede zwischen Klima und Wetter. Klima ist quasi der Überblick über Wetterzustände über einen längeren Zeitraum. Das Wetter ist die Beschreibung der aktuellen Temperatur- und Witterungsumstände. Wir bieten Ihnen hier aber beides an.

Lassen Sie sich von den hohen jährlichen Niederschlägen von bis zu 1.100 mm nicht abhalten, den Nationalpark zu besuchen. Im Volksmund heißt es: „Dort, wo der Wein wächst, scheint die Sonne.“ Da der Nationalpark im Hunsrück eine Insellage inmitten der besten Weinanbaugebiete Deutschlands genießt, ist das „gute Wetter“ also nicht weit weg, sollte es im Nationalpark mal wieder regnen. Der Regen in einem dicht begrünten Wald kommt beim Besucher jedoch oft erst viel später an - wenn überhaupt. Denn manchmal merkt man ihn gar nicht. Warum es hier so häufig regnet, liegt in der Natur der Sache: Der Wald atmet. Er transpiriert. Und damit bildet er neben seiner Höhenlage im Hunsrück, um Wolken „abregnen“ zu lassen, eine wichtige Grundlage für den weltweiten Klimaschutz. Denn der Niederschlag ist wichtig, um die Moore zu bilden, die für Pflanzen und Tiere im Nationalpark von elementarer Bedeutung sind.

Die Jahresdurchschnittstemperatur von 7-8 Grad bestimmt ebenso die Natur des Nationalparks. Der weltweite Klimawandel hat in den letzten Jahren den Niederschlag im Winter nicht immer zu Schnee werden lassen. Der Dezember und Januar sind jedoch die niederschlagreichsten Monate. Gerade deshalb ist der Erbeskopf beliebtes Ausflugziel zum Skifahren und Rodeln im Winter. Das Frühjahr ist verhältnismäßig trocken. Und im Sommer zeigt der Wald eine stets angenehme Umwelt. Flimmernder Asphalt wie in Städten? Hier Fehlanzeige. Mit dem Nationalpark wird nun also die „Reisesaison“ in den Hunsrück verlängert.

Informieren Sie sich hier über die Klimadaten  der letzten Jahre.

 Informationen zum Klimawandel finden sie im Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz

 

 

 

Nebel im herbstlichen Bruch
Nebel im herbstlichen Bruch

Das Wetter im Nationalpark

Das Wetter im Nationalpark