Natürlich, mit Geschichte!

Nationalparkamt

Wildnis braucht Menschen - im Hintergrund!

Wenn ich den Wald einfach nur wachsen lasse, wozu brauche ich dann noch ein Amt? Die Fläche des Nationalparks Hunsrück Hochwald umfasst rund 10.000 Hektar, verteilt auf die Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz. Das Nationalparkamt plant, betreibt und unterhält den Nationalpark. Zu seinen Aufgaben gehört es beispielsweise, Besucherinnen und Besucher zu betreuen, die Wege zu pflegen und den Wildtierbestand zu regulieren. Im Nationalparkamt sollen 50 bis 60 Personen arbeiten, überwiegend vorhandenes Personal von Landesforsten. Das Arbeitsprogramm des Nationalparkamts, also Ziele und Maßnahmen für die Entwicklung des Nationalparks, werden in einem Nationalpark-Plan festgelegt.

55 Mitarbeiter soll das Team des Parks einmal umfassen, dazu zahlreiche externe Partner. Schon diese wenigen Daten machen klar: Hier muss geplant, gestaltet, organisiert und verantwortet werden.

Kurzum: Der Nationalpark braucht eine Verwaltung, mit Chef, Team und Technik – das Nationalparkamt. Auf drei Abteilungen – mit jeweils eigenem Leiter - verteilen sich die Aufgaben des Nationalparkamtes.

Organigramm

Organigramm

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Grafik Nationalpark-Gremien

Abteilung 1 – mit Innenwirkung

Vom Radiergummi bis zum Ranger, alles will beschafft, bezahlt und bereitgestellt werden. Das Ressourcenmanagement ist eine der Hauptaufgaben der Abteilung 1. Die Jahresplanung von Finanzen und Arbeitskapazität, Personalangelegenheiten, Arbeitsorganisation, Verwaltung von Fläche und Ausstattung, Ausschreibungen, Kostenkalkulationen, Genehmigungen .... Bürobetrieb mit einem Wort. Diese Abteilung erfüllt Querschnittsaufgaben für alle Abteilungen. Sie plant und organisiert beispielsweise den Einsatz der künftig mehr als 30 Rangerinnen und Ranger. Sie ist damit Garant für die reibungslose Funktion des gesamten Nationalparks.

Abteilung 2 – kreativ und partnerorientiert

Die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Umweltbildung und Walderleben ist die Schnittstelle des Nationalparks nach außen; zu Tourismus, Regionalentwicklung und Medien, aber auch zur Öffentlichkeit, zu Gästen und Partnern in der Bildungsarbeit. Hier wird das Bild des Nationalparks in der Öffentlichkeit mitgestaltet, werden Bildungs- und Veranstaltungskonzepte entwickelt und Programme für Besucher auf den Weg gebracht. Die Infostellen und die künftigen Nationalparktore, Ausstellungen und Messen, der Auftritt im Internet und der Umgang mit den sozialen Medien gehören ebenso zu den Arbeitsbereichen der Abteilung, wie die Besucherlenkung und die weitestgehende Barrierefreiheit der Nationalparkangebote.

Abteilung 3 – draußen aktiv

Wildnisentwicklung, Betreuung der Schutz- und- Pflegzonen, Maßnahmen in Mooren und Wäldern, Borkenkäfermonitoring und Wildtiermanagement, Wegekonzept und Forschung. Alles, was die Fläche des Nationalparks betrifft, ist Aufgabe dieser Abteilung. Sie stellt sicher, dass das Kernziel des Nationalparks, der großflächige Schutz der Natur und ihrer Entwicklung, erreicht wird. Hier wird Nationalpark „gemacht“! Dazu braucht es neben guter Ortskenntnis und fachlicher Kompetenz in erster Linie Geduld und Ausdauer. Denn Nationalpark ist ein Zukunftsprojekt mit langen Entwicklungs- und Gestaltungsprozessen.