Nationalpark Hunsruck-Hochwald

Aktueller Hinweis Jagd

Sperrung der Traumschleife „Kirschweiler Festung“ am 21.12.2018

 Aufgrund einer Jagd im Bereich von Leisel bis Kirschweiler ist es erforderlich, die Traumschleife „Kirschweiler Festung“ und auch Teile des Saar-Hunsrücksteigs am 21.12.2018 von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr aus Sicherheitsgründen zu sperren.

Für Wanderer des Saar Hunsrück-Steiges wird eine Möglichkeit angeboten, die bejagten Flächen mit einem Shuttle-Bus kostenlos zu umfahren. Entsprechende Hinweisschilder werden aufgehängt.

Die beteiligten Jagdreviere und das Nationalparkamt bedanken sich für das Verständnis seitens der erholungssuchenden Bevölkerung.

Hintergrund:
Auch im Nationalpark wird gejagt

Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald soll sich die Natur ungestört entwickeln. Um die Tierwelt kümmert sich wie in allen Nationalparks ein Wildtiermanagement. Dabei wird auch gejagt, denn der Nationalpark liegt mitten in einer intensiv genutzten Kulturlandschaft. Da die natürlichen Feinde des Rot- und Schwarzwildes fehlen, können sich die Tiere ungehindert vermehren. Dies wirkt sich auch negativ auf die angrenzende Land- und Forstwirtschaft aus. Deshalb wird in einigen Bereichen im Nationalpark gejagt.

Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald erfolgen die Eingriffe jedoch nur noch in ganz kurzen festen Zeiträumen. Die restliche Zeit, die im Normalfall auch noch genutzt werden könnte, wird bewusst ausgelassen. Das Wild hat längere Ruhezeiten und soll dadurch wieder tagaktiv werden. In ausgewiesenen Wildruhezonen – anders als in anderen Nationalparks - erfolgen ganzjährig keinerlei Eingriffe. Hier kann sich das Wild ungestört zurückziehen.