Nationalpark Hunsruck-Hochwald

Aktueller Hinweis Jagd

Sperrung des Saar-Hunsrück-Steigs und der Traumschleife „Kirschweiler Festung“ am 20.12.2019

Aufgrund einer revierübergreifenden Jagd am Freitag, 20. Dezember im Waldgebiet nördlich von Kirschweiler/Siesbach/Leisel ist es erforderlich, den Saar-Hunsrück-Steig und die Traumschleife „Kirschweiler Festung“ von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr aus Sicherheitsgründen zu sperren.

An den Ein- und Ausgängen des Saar-Hunsrück-Steigs zum Jagdgebiet wird ein Ruftaxi-Service angeboten, um die Wanderer zum nächsten sicheren Streckenabschnitt zu bringen.

Punkt 1: Kreuzung des Saar-Hunsrück-Steigs mit B 422 westlich Campingplatz Sensweiler

Punkt 2: Kreuzung des Saar-Hunsrück-Steigs mit K 20 nördlich von Kirschweiler

Das Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald bittet für diese Maßnahme um Verständnis.

Hintergrund:  Auch im Nationalpark wird gejagt

Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald soll sich die Natur ungestört entwickeln. Um die Tierwelt kümmert sich wie in allen Nationalparks ein Wildtiermanagement. Dabei wird auch gejagt, denn der Nationalpark liegt mitten in einer intensiv genutzten Kulturlandschaft. Da die natürlichen Feinde des Rot- und Schwarzwildes fehlen, können sich die Tiere ungehindert vermehren. Dies wirkt sich auch negativ auf die angrenzende Land- und Forstwirtschaft aus. Deshalb wird in einigen Bereichen im Nationalpark gejagt.

Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald erfolgen die Eingriffe jedoch nur noch in ganz kurzen festen Zeiträumen. Die restliche Zeit, die im Normalfall auch noch genutzt werden könnte, wird bewusst ausgelassen. Das Wild hat längere Ruhezeiten und soll dadurch wieder tagaktiv werden. In ausgewiesenen Wildruhezonen – anders als in anderen Nationalparks - erfolgen ganzjährig keinerlei Eingriffe. Hier kann sich das Wild ungestört zurückziehen.