Nationalpark Hunsruck-Hochwald

Aktueller Hinweis

Jagd im Nationalpark bei Abentheuer und Muhl am Freitag, 22.11.2018

Am 22. November 2019 findet in der Zeit von 9:00 bis 16:00 Uhr eine Drückjagd im Nationalpark Hunsrück-Hochwald statt. Betroffen ist der Bereich, der an die Ortschaften Abentheuer, Einschiederhof und Muhl angrenzt.

In der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr wird die K 102 zwischen Muhl und Neuhütten voll gesperrt. Eine entsprechende Umleitung ist dann ausgeschildert.

Auf der L 165 von Muhl bis Abentheuer, über Einschiederhof, wird die erlaubte Fahrgeschwindigkeit heruntergesetzt. Hier wird dringend um Beachtung gebeten, um Gefahren zu vermeiden.

Das Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald bittet für diese Maßnahme um Verständnis.

Hintergrund:
Auch im Nationalpark wird gejagt

Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald soll sich die Natur ungestört entwickeln. Um die Tierwelt kümmert sich wie in allen Nationalparks ein Wildtiermanagement. Dabei wird auch gejagt, denn der Nationalpark liegt mitten in einer intensiv genutzten Kulturlandschaft. Da die natürlichen Feinde des Rot- und Schwarzwildes fehlen, können sich die Tiere ungehindert vermehren. Dies wirkt sich auch negativ auf die angrenzende Land- und Forstwirtschaft aus. Deshalb wird in einigen Bereichen im Nationalpark gejagt.

Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald erfolgen die Eingriffe jedoch nur noch in ganz kurzen festen Zeiträumen. Die restliche Zeit, die im Normalfall auch noch genutzt werden könnte, wird bewusst ausgelassen. Das Wild hat längere Ruhezeiten und soll dadurch wieder tagaktiv werden. In ausgewiesenen Wildruhezonen – anders als in anderen Nationalparks - erfolgen ganzjährig keinerlei Eingriffe. Hier kann sich das Wild ungestört zurückziehen.