Nationalpark Hunsruck-Hochwald

Nationalpark-Akademie Oktober 2018

22.10.2018 | Aufzeichnung der Nationalpark-Akademie im Oktober 2018 - "Fliegende Jäger der Nacht"

Fledermäuse sind kleine, geheimnisvolle, meist lautlose Jäger. Oft bleibt uns ihr nächtliches Treiben verborgen. Doch sind wir ihren Geheimnissen dicht auf der Spur! Fledermäuse sind die Jäger der Nacht. Sie leben und jagen hauptsächlich in insektenreichen Gebieten wie Wälder, Gewässer, Brachen und Wiesen. Pro Nacht müssen sie ein Viertel bis die Hälfte ihres Körpergewichtes an nährstoffreichen Insekten erbeuten.

Sie sind die einzigen Säugetiere, die den aktiven Flug erlernt haben. Fledermäuse gibt sie bereits seit über 50 Millionen Jahren Doch viele Menschen wissen nur sehr wenig über diese weitverbreitete Art. Im Nationalpark sind vorwiegend Waldfledermäuse heimisch. Sie stehen auf Grund ihrer Ansprüche an gut strukturierte, biotopholzreiche Laubwälder für eine intakte Natur. Doch wie viele Arten gibt es bei uns im Nationalpark und wo sind sie zu finden? Um diese Fragen und viele weitere Fragen zu beantworten, ist eine Untersuchung, ein sogenanntes Monitoring nötig. Wie genau dieses Monitoring ausschaut und wieso Hunde in Zukunft eine wichtige Rolle dabei spielen können, haben die Besucher bei der Nationalpark-Akademie am 22.10.2018 am Umwelt-Campus Birkenfeld erfahren.

Frank Adorf Diplombiologe und Leiter des Projektmanagements des Büros für Faunistik und Landschaftsökologie und Geva Perenboom Doktorandin von der Universität Freiburg haben den Besuchern Einblicke in ihre Arbeit gegeben und sie mit in das Reich der Fledermäuse genommen.