Nationalpark Hunsruck-Hochwald
05.06.2018 09:48 Uhr Alter: 70 days
05.06.2018

Amerikanischer Generalkonsul besucht Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Am 1. Juni besuchte US Generalkonsul James W. Herman den Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Bei einer Gedenkfeier zu Ehren im Zweiten Weltkrieg gefallener Airforce-Angehöriger, wurde eine im Nationalpark gefundene Plakette an einem Gedenkstein angebracht.

Der scheidende US Generalkonsul James W. Herman war erneut zu Gast im Nationalpark. Der bekennende Nationalpark-Fan hatte es sich nach Besuchen im Schwarzwald und im Kellerwald nicht nehmen lassen, eine Woche vor seiner Rückkehr nach Washington noch einmal in den Hunsrück zu kommen.

Auf Einladung des Nationalparkamtes nutzte er die Gelegenheit, den so genannten „Felsenpfad“ zwischen der Wildenburg und der Mörschieder Burr zu laufen. Herman kam in Begleitung seiner Frau Leilani sowie weiteren Vertretern des Konsulats und der Streitkräfte. Die amerikanischen Besucher waren vom Zusammenspiel aus Natur, Kultur und phantastischen Ausblicken begeistert.

Dr. Harald Egidi, Leiter des Nationalparkamtes, führte die Delegation anschließend zu einem geschichtsträchtigen Ort im Nationalpark. Im Wald zwischen Mörschied und Kempfeld war am 18. November 1944 eine amerikanische B-26 "Son of Satan" unter Beschuss der deutschen Flak im Wald abgestürzt. Dabei kamen fünf Airforce-Angehörige ums Leben.

Erst kürzlich hatte der Nationalmitarbeiter Hans-Joachim Brusius eine Gedenkplakette, die an die fünf jungen Männer erinnert, zufällig im Nationalpark gefunden. Feierlich übergab er sie an den Generalkonsul.

Dann wurde die Plakette im Beisein auch der Bürgermeister von Kempfeld und Mörschied an einem Stein befestigt.