Nationalpark Hunsruck-Hochwald
27.11.2018 09:24 Uhr Alter: 21 days
27.11.2018

Auf zwei Rädern und ohne Motor durch den Nationalpark

Beschilderung der Radrouten im Nationalpark wird bis Frühjahr 2019 fertiggestellt. Nationalparkamt weist auf KFZ-Fahrverbot im National hin.

Die ersten Schilder hängen schon und weitere folgen. Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald hat mit der Ausschilderung der Radrouten durch den Nationalpark begonnen. Im Rahmen der Erstellung des Wegeplans wurden diese Radrouten festgelegt, die jetzt Zug um Zug ausgewiesen und bis Frühjahr 2019 fertiggestellt werden.

Parallel zur Ausschilderung werden Streckenbeschreibungen für jede Route erarbeitet und online bereitgestellt. Die Radrouten stellen eine Erreichbarkeit der Sehenswürdigkeiten und der umliegenden Ortschaften sicher und sind in beide Richtungen befahrbar. Da alle Routen auf naturbelassenen Wegen verlaufen und es teilweise starke Steigungen und Gefällstücke zu überwinden gilt, sind geländetaugliche Fahrräder erforderlich.

Das Radfahren ist im Nationalpark auf Waldwegen und Straßen aber bereits jetzt auch ohne eine Sonderbeschilderung gestattet. Lediglich Fußwege und Pfade, Maschinenwege, Rückeschneisen und Gliederungslinien dürfen mit Fahrrädern nicht befahren werden.

Das Befahren der Nationalparks mit Kraftfahrzeugen ist allerdings nicht erlaubt. Für das Gebiet gelten die Regelungen aus dem Landeswaldgesetz. Das Befahren von Wegen mit Kraftfahrzeugen aller Art stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Dies gilt auch für asphaltierte Wege wie bspw. die „Pfaffenstraße“ und „Malborner Weg“. Zuwiderhandlungen werden mit Verwarnungen und Bußgeldern geahndet.